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Gesunde Finanzen:
Wie jeder gute Haushalt, so soll auch der Staat seine Ausgaben den Einnahmen anpassen. Wir dürfen den nächsten Generationen keinen unermesslichen Schuldenberg hinterlassen. Mit möglichst tiefen Steuern soll die Attraktivität unseres Landes als Wirtschafts- und Wohnraum gefördert werden. Nur so stellen wir sicher, dass die Verwaltung sich nicht verselbständigt und noch mehr aufgebläht wird. Die Ausmerzung der Heiratsstrafe sowie der Doppelbesteuerung von Unternehmungen ist so rasch wie möglich umzusetzen.
Sichere und saubere Energie:
Die Produktion und Bereitstellung von sicherer, sauberer und günstiger Energie in der benötigten Menge ist ein vordringliches Problem in nächster Zukunft. Ich befürworte alle Projekte, die CO2-arme Energie liefern und setze mich für grössere Energieeffizienz ein. Eine möglichst hohe Unabhängigkeit von ausländischen Stromkonzernen ist dabei anzustreben. Der Verbrauch an fossilen Brennstoffen ist zu drosseln und durch andere Energieträger zu ersetzen.
Nach der Naturkatastrophe in Japan und dem damit verbundenen Gau in den Kernkraftwerken von Fukushima ist der Bau von neuen AKWs auch in der Schweiz politisch nicht mehr realistisch. Daher ist der Entscheid des Bundesrates, schrittweise aus der Atomenergie auszusteigen, der einzig richtige. Dadurch setzt er klare Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, die Forschung und die Konsumenten. Eine Konzentration aller Kräfte auf die Weiterentwicklung neuer Technologien und die Steigerung der Energieeffizienz ist oberstes Gebot und eine vordringliche nationale Aufgabe.
Der Umbau unserer Energieversorgung ist ein Generationenwerk, das gerade auch für unseren Forschungsplatz und unsere KMUs ein enormes Potenzial bildet. Diese Chance müssen wir nun nutzen und durch gemeinsames Engagement erreichen, dass wir den Atomausstieg ohne gravierende Folgen für das Klima, die Umwelt und die Wirtschaft schaffen.
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